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WLAN-Optimierung

WLAN-Optimierung für Büro und Betrieb in Aschaffenburg und Umgebung

Das WLAN bricht immer mal kurz weg, Videocalls frieren ein, der Drucker ist plötzlich offline? Wir messen, woran es liegt, und beheben die Ursache, statt auf Verdacht neue Geräte zu kaufen.

Messen statt raten

Das zuletzt eingebaute Gerät ist selten schuld

Bei Aussetzern fällt der Verdacht meist auf das neueste Gerät oder den Router. Das ist bequem, aber nicht unbedingt richtig. Wir pingen von einem Rechner am Kabel mehrere Geräte gleichzeitig an, mehrmals pro Sekunde. So sieht man, ob eine Störung ein einzelnes Gerät trifft, alle Funkgeräte am selben Access Point oder auch die Geräte hinter einer Leitung.

Gezählt werden verlorene Pakete, nicht nur langsame Antworten. Ein Handy im Stromsparmodus antwortet manchmal träge, verliert aber nichts. Wer beides verwechselt, sucht an der falschen Stelle.

Was wir prüfen

Mögliche Ursachen für Aussetzer

Das Endgerät

Ein WLAN-Stick am Desktop-PC ist die schwächste Stelle im Netz. Manche Sticks suchen in festen Abständen nach einem besseren Access Point und sind dabei jedes Mal für Sekunden weg. Oft ist im Rechner ein Netzwerkanschluss oder eine interne Karte verbaut und nur abgeschaltet.

Die Kanalwahl

Ein Teil des 5-GHz-Bands ist für Radaranlagen reserviert, etwa für die Flugsicherung. Erkennt der Access Point dort Radar, muss er den Kanal sofort räumen und darf ihn 30 Minuten nicht nutzen. Wir legen feste Kanäle außerhalb dieses Bereichs.

Repeater statt Access Point

Ein Repeater empfängt das Funksignal und sendet es erneut. Das kostet Tempo und ist nur so gut wie der Empfang am Aufstellort. Access Points am Netzwerkkabel haben dieses Problem nicht.

Access Points ohne Abstimmung

Senden zwei Access Points auf demselben Kanal, stören sie sich gegenseitig. Ohne zentrale Steuerung vergibt niemand die Kanäle automatisch, deshalb legen wir sie fest.

Die Leitung dahinter

Hängt ein Access Point an einer Powerline- oder Antennenleitung, messen wir diese Strecke getrennt. Nach wenigen Minuten ist klar, ob sie schuld ist oder nicht.

Strom für die Access Points

Bekommen Access Points ihren Strom über das Netzwerkkabel, kann ein knapp bemessener Switch einzelne Anschlüsse abschalten, gerade wenn viel los ist. Wir rechnen das Strombudget nach.

So arbeiten wir

Erst messen, dann ändern, dann nachmessen

1. Messen

Mehrere Geräte gleichzeitig, über mehrere Minuten und bei normalem Betrieb.

2. Eingrenzen

Endgerät, Access Point oder Leitung: Das Muster der Aussetzer zeigt, wo die Ursache sitzt.

3. Beheben

Eine Einstellung, ein anderer Kanal, ein Access Point oder ein Kabel. Geändert wird nur, was die Messung belegt.

4. Nachmessen

Mit derselben Methode. Erst wenn die Aussetzer weg sind, ist der Auftrag erledigt.

Aus der Praxis

Von 3,5 Prozent Paketverlust auf null

Bei einer Fehlersuche in unserem eigenen Netz fiel das WLAN alle 56 Sekunden aus, jedes Mal für gut 8 Sekunden. Verdächtigt wurden nacheinander Rechner, Access Point, Router und ein neuer Netzwerkadapter.

Die Messung zeigte: Es war die Roaming-Automatik eines WLAN-Sticks. Nach einer einzigen Einstellung sank der Paketverlust von 3,5 auf 0,0 Prozent, auch während eines großen Downloads.

Häufige Fragen

Das werden wir oft gefragt

Warum bricht unser WLAN immer wieder kurz ab?
Dafür gibt es mehrere mögliche Ursachen: ein einzelnes Endgerät mit ungünstigen Energiespar- oder Roaming-Einstellungen, ein Funkkanal, den der Access Point wegen Radar räumen muss, Access Points, die sich gegenseitig stören, oder die Leitung hinter dem Access Point. Welche es ist, zeigt eine Messung, nicht eine Vermutung.
Hilft ein stärkerer Router oder ein Repeater?
Nur wenn die Ursache wirklich dort liegt. Ein Repeater empfängt das Funksignal und sendet es erneut, das kostet Tempo. Für Büro und Betrieb empfehlen wir Access Points am Netzwerkkabel. Vorher messen wir, damit Sie kein Gerät auf Verdacht kaufen.
Wie findet ihr die Ursache?
Wir pingen von einem Rechner am Kabel mehrere Geräte gleichzeitig an, mehrmals pro Sekunde, und zählen die verlorenen Pakete. So sehen wir, ob eine Störung ein einzelnes Gerät, alle Geräte an einem Access Point oder die Leitung dahinter betrifft.
Welchen WLAN-Kanal sollte man nehmen?
Im 5-GHz-Band empfehlen wir einen festen Kanal zwischen 36 und 48 mit 80 MHz Breite. Diese Kanäle sind nicht für Radar reserviert, der Access Point muss sie also nie plötzlich räumen. Der Tempovorteil einer breiteren Einstellung fällt gegenüber der Internetleitung nicht ins Gewicht.
Was kostet eine WLAN-Optimierung?
Den Aufwand schätzen wir nach dem kostenlosen Erstgespräch ab und nennen ihn Ihnen vorher. Ob danach etwas gekauft werden muss, entscheidet die Messung.
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